Als orientalische Tänzerin in Ägypten
Meine Geschichte und die Hintergründe
Ich war bereits in Deutschland seit einigen Jahren als Bauchtänzerin erfolgreich, da formte sich in mir Ende der 90er Jahre der Wunsch, als Tänzerin im arabischen Ausland arbeiten.
Nach einem kurzen aufschlußreichen Trip nach Dubai visierte ich Kairo an. Die inzwischen auf über 18 Millionen Einwohner angewachsene größte Stadt Nordafrikas war seit jeher Zentrum der Entstehung und Entwicklung des arabischen Kulturgutes Bauchtanz. Raqs Sharqi, Arabisch für Tanz des Ostens, hatte mich und hielt mich 9 Jahre in Ägypten fest. Solange brauchte ich, bis ich alles Wesentliche über dieses Symbol nahöstlicher Sinnlichkeit heraus gefunden hatte. Das heißt, ich war die kommenden Jahre mit meinen eigenen orientalischen Tanzshows in Ägypten so erfolgreich, daß ich ausschließlich von Auftritten leben konnte. Meine persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen aus dieser Zeit, sind die Grundlage für diese Seiten und meinen Unterricht.
Als ich 1999 meinen ersten Vertrag im damals neu eröffneten Conrad international in Kairo bekam, hatte ich bereits mehr als 6 Jahre als professionelle Tänzerin hinter mir.
Ich hatte in München von Tanzauftritten und Tanzunterricht gelebt. Obwohl ich Mode- und Textildesign studiert hatte, war tanzen immer die größere Leidenschaft gewesen. Ich hatte Unterricht in Jazz, Ballett, Flamenco und diversen Standardtänzen genommen, bevor ich mich intensiv dem orientalischen Tanz zuwandte. Das erwies sich später als günstig, was Körperkontrolle, Haltung und Bewegungsrepertoire betraf. Bei der Gestaltung von Shows kam mir meine frühere Ausbildung im Gestaltungsbereich zugute. Choreografieren ist wie dreidimensionales Zeichnen denke ich oft. Bei beidem sind die Qualitätskriterien ähnlich. Mein Sinn für Drama schärfte sich mit der Zeit – mit jedem Auftritt. In Ägypten ist es üblich, jeden Tag aufzutreten. Manchmal 2 -3 mal pro Abend. Und eine Show mit Livemusik dauert selten weniger als eine Stunde. Das war zwar oft anstrengend aber learning - by - doing befreit man sein schöpferisches Potenzial am effektivsten. Der beste Unterricht kann die Bühnenerfahrung schließlich nicht ersetzen.
Dennoch bestand meine Hauptaufgabe in den kommenden Jahren vielleicht nur noch zu einem drittel aus Tanzen vor Publikum. Je besser die Verträge wurden, desto aufwendiger wurden meine Shows und deren Vorbereitung: Ein Team von geeigneten Musikern finden, ein Programm zusammenstellen, Proben, Kostümideen umsetzen und Arbeitsverträge klarmachen.
Vita
Wenn Sie sich für meinen vollständigen Lebenslauf inklusive Schulbildung interessieren klicken Sie bitte hier.







